Nein zum Rosengartentunnel

Das teure und die Wohnquartiere stark belastende Projekt versucht mit Rezepten aus den 70er-Jahren die Verkehrs­politik von morgen zu gestalten. Mit dem Tunnel wird das Verkehrsproblem am Rosengarten nicht gelöst, sondern nur um ein paar Meter verschoben und zementiert. Mitten ins Herz der Stadt Zürich wird mit dem Rosengartentunnel eine neue Hochleistungsstrasse gebaut.

Weil die Priorität des Projekts einseitig auf dem Autoverkehr liegt, kann auch der öffentliche Verkehr seine versprochene Wirkung nicht entfalten. Mit der Realisierung des Projekts Rosengarten wird der Albisriederplatz derart autogängig ausgestaltet, dass die heute stark genutzten Buslinien 72 und 83 nicht mehr verkehren können. So wird der öffentliche Verkehr lediglich als Greenwashing einer verkehrten Verkehrspolitik missbraucht.

 

Gegen dieses Projekt hat sich ein breit abgestütztes Komitee gebildet, das in den nächsten 60 Tagen die nötige Anzahl von 3000 Unterschriften sammeln wird. Damit hat die Stimm­bevölkerung des Kantons Zürich die Möglichkeit, demokratisch zu entscheiden, ob sie dieses teure und unausgegorene Projekt wirklich will.